Andy Rösch kennt das Hinfallen. Liegenbleiben kennt er nicht:

Ehrlich und charmant erzählt er seine Lebensgeschichte, über Herausforderungen, unglaubliche Erfolge und bittere Niederlagen … eine Geschichte voller Ideen und Optimismus, die auch anderen die Angst vor dem Stolpern nehmen will. Es findet sich immer eine Möglichkeit, den eigenen Weg zu gehen.

Bekannt geworden als Vater der Spritze ohne Nadel legte der ideenreiche Gründer im Jahr 2000 mit der Rösch AG einen fulminanten Börsengang am Neuen Markt hin. Im Streit mit dem Aufsichtsrat musste er sein Unternehmen verlassen und dessen Niedergang von außen mit ansehen. Statt zurückzuschauen setzte er eine neue Idee in die Welt: Unter dem Namen

PAKETERIA

erobert sein Supermarkt der Dienstleistungen als Franchise-System erst Berlin und dann die Bundesrepublik. Im Verlauf geht es um Börsenspekulation und Investoren-Scheichs.

Ich versuche ihn eigentlich zu erreichen, etwas Geschäftliches zu erfragen. Wir hatten im November 2005, zur Gründung der Starthilfe "GmdH" – Firmennetzwerk schon mal Gespräche und Verhandlungen zu einer Kooperation geführt. Nur, da es der Paketeria AG wie hier beschrieben, nicht sonderlich gut geht, ist dieser Versuch eventuell müssig. Wir werden sehen, sprach Zeus oder werauchimmer.

Berlin, 05. Januar 2010:

Auch zweitgrößter Gläubiger der insolventen Paketeria AG zieht Forderung aus der Gläubigerliste zurück. Der frühere Vorstand der Paketeria AG, Herr Andy Rösch, zieht seine kompletten Forderungen in Höhe von ca. 670.000 € aus der Gläubigerliste zugunsten eines möglichen Insolvenzplanverfahrens zurück. Es handelt sich um private an die Paketeria gewährte Darlehen und nicht gezahlte Vorstandsgehälter.