Marketer in kleinen Unternehmen fragen oft, wie sie ihre Websites dazu bekommen, höher in den Suchergebnissen angezeigt zu werden. Sie sind unsicher, wo sie anfangen sollen, und ihre Budgets erlauben ihnen weder, jede Strategie zur Suchmaschinen-Optimierung (SEO) auszuprobieren, noch groß in Pay-per-Click-Werbung zu investieren.

Wenn Sie Aufmerksamkeit sowohl bei menschlichen Besuchern als auch Suchmaschinen für wenig bis gar kein Geld erregen wollen, kommen die Social Media Plattformen wie Twitter, LinkedIn und Facebook ins Spiel. Vor ein paar Jahren dachte niemand daran, dass diese Portale – und andere wie XING oder Yigg – eine Bedeutung für das Ranking einer Webseite in den Suchergebnissen haben könnten. Sicher, es war schön, von Leuten auf Social Media Webseiten bemerkt zu werden, aber niemand hätte je daran gedacht, dass SEO dadurch beeinflusst wird.

Einige Beispiele “Sozialer Aufmerksamkeiten”

  • Ein Twitter-Post, der den Namen Ihrer Firma und/oder Links zu Ihrer Website beinhaltet
  • Ein Facebook-Status, der Ihr Unternehmen und/oder Links auf Ihrer Website erwähnt
  • Ein Kommentar zu einem Beitrag, den Sie auf Ihrer Facebook Firmen-Seite posten
  • Eine Empfehlung, die auf Ihrem LinkedIn- oder XING-Profil veröffentlicht ist
  • Ihre Antwort auf eine Frage in Support-Foren oder anderen Q&A-Seiten
  • Ein Ausschnitt aus Ihrem Blogbeitrag, veröffentlicht bei Yigg oder Kledy
  • Ein Kommentar, den Sie in Ihrer LinkedIn- oder XING-Gruppe teilen

Suchmaschinen begannen im Jahr 2010, Referenzen von Webseiten in sozialen Plattformen zu berücksichtigen, um ihren Rang (Ranking) besser bestimmen zu können. Im Jahr 2011 verbrachten anerkannte Suchmaschinen-Marketing-Profis eine Menge Zeit mit der Analyse der Auswirkungen von Social Media Aktivitäten auf Suchmaschinen-Rankings. Dabei wurde festgestellt, dass regelmäßige – und häufige – Erwähnung im “Sozialen Netz” Ihrer Webseite wirklich einen höheren Rang in den Suchergebnissen verschafft.

Das Beste an der Sache: Es ist einfacher und weniger kostspielig für kleine Unternehmer, den SEO-Mehrwert von Social Media zu nutzen, als eine komplette Überarbeitung ihrer Website zur Suchmaschinen-Optimierung zu finanzieren. Die meisten Kleinunternehmer und Vermarkter kleiner Firmen sind keineswegs SEO-Experten, und verfügen häufig nicht über die Ressourcen, um SEO-Spezialisten zu bezahlen. Aber Vermarkter sind oft sehr gesellige Menschen und gut im Herstellen von Beziehungen mit anderen, die beim Geschäftsaufbau behilflich sein können. Dieses Verhalten und Denken an Orte wie Twitter, Facebook und XING zu portieren, ist gar nicht so schwer. Und es kostet wenig, im Gegensatz zur Arbeitszeit.

Helfen Aktivitäten im Social Media tatsächlich bei SEO?

Verschiedene Studien haben ergeben, dass eine große Anzahl von “Likes” auf Facebook-Seiten einen erheblicheren Einfluß auf hohes Ranking in der Google-Suche haben, als die Anzahl und die Qualität eingehender Links. Damit wird das gesamte bestehende Konzept von SEO auf den Kopf gestellt. Search-Marketing-Experten wissen seit langem, dass eingehende Links – das heißt, Links von anderen Webpräsenzen – der wichtigste Ranking-Faktor für Google und andere Suchmaschinen sind. Jetzt zu erfahren, dass ein soziales Signal – Facebook-Likes, in diesem Fall – noch wichtiger ist, ändert das Reglement im SEO entscheidend.

Ein weiterer Aspekt für die Bedeutung der sozialen Signale für Suchklassifizierungen ist: Suchmaschinen sind intelligent genug, nicht nur zu bemerken, dass Ihr Unternehmen oder Produkt in den sozialen Medien erwähnt wird, sondern auch, wer es erwähnt hat.

Einflussreiche Menschen dazu zu bekommen, Ihren Blog oder Ihre Facebook-Seite zu kommentieren und Sie auf Twitter zu erwähnen, erscheint erstmal genau so zeitaufwändig wie altmodisches Link Building … es heißt, schriftlich an den Betreiber heranzutreten, und um Links von dessen Website oder Blog zu bitten. Das muss nicht so sein. Sie können schnell von den einflussreichsten Personen Aufmerksamkeit bekommen, indem Sie ihnen folgen, Fragen stellen und ihre Beiträge und Tweets kommentieren. Sorgen Sie nur auf alle Fälle dafür, etwas von Wert zum Gespräch beizutragen. Sagen Sie nicht einfach “Toller Beitrag!” und hoffen, sich damit von der Masse abzuheben.

Weil die Menschen auf Social Media Plattformen ihre eigenen Freunde und Anhänger haben, bedeutet erwähnt zu werden oder sich an einer Diskussion zu beteiligen immer, dass Sie von vielen Menschen, die Sie bis jetzt nicht kannten gesehen werden. Ihre Botschaft und Ihre Reputation haben das Potenzial, weit verbreitet zu werden – ob zum Guten oder zum Schlechten.

Ein einfaches Beispiel: Einige schlaue Restaurants stellen ihre Tagesgerichte um 11:00 Uhr auf Twitter und Facebook – gerade dann, wenn die Menschen hungrig werden und anfangen, über ihr Mittagessen nachzudenken. Diese Beiträge sind natürlich eine tolle Art, Menschen dazu zu motivieren, zu Ihrem Restaurant zu kommen. Aber halt, es geht noch besser! Da die Leute anfangen, ihren Freunde auf sozialen Plattformen Mitteilungen zu schicken, um zu sehen wer sich Ihnen vor Ort anschließen möchte, profitieren Sie gleichzeitig durch diese wertvollen “Sozialen Erwähnungen”. Und diese zeigen den Suchmaschinen auf, wie wichtig Ihr Unternehmen ist.

Da sich Nachrichten so rasant verbreiten können, ist es ratsam, der Social-Media-Etikette zu folgen und ein guter Bürger in dieser Welt zu sein. Beobachten Sie, wie Menschen sich verhalten, folgen Sie Leuten, die Sie bewundern – und lernen Sie von den Besten.

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