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wie bekomme ich 300 dpi

diciembre 11, 2022

Um einen hochwertigen Druck zu erhalten, müssen die Bilder eine Auflösung von mindestens 300 dpi haben. Bitte beachten Sie, dass beim Skalieren von Bildern die Auflösung entsprechend reduziert wird.

Generell und vereinfacht gesagt stimmt das Zitat, das ich auf einer Website eines Web2Print-Portals gefunden habe.* Damit können Laien, und sie sind die Zielgruppe dieser Website, allerdings nichts anfangen die Information. dpi ist eine Maßeinheit, die fast niemand außerhalb der Grafikwelt kennt. Es gibt viele Seiten im Netz (z.B. hier oder hier), die das Problem erklären. Für meinen Geschmack erfordern sie aber alle zu viel technisches Know-how. Vielleicht hilft die folgende, sehr vereinfachte Erklärung (Druck- und Fotoexperten bitte aufhören zu lesen).

Überprüfung der Bildauflösung in InDesign

Wenn Sie mit InDesign layouten, können Sie die Bildauflösung einfach überprüfen. Dazu muss zuerst das Fenster «Links» aufgerufen werden. Per Doppelklick auf das Bild wird nun angezeigt, wie hoch der ursprüngliche PPI und PPI-Effektivwert sind. Die Originalauflösung beschreibt die tatsächliche Auflösung des Bildes. Beschreibt effektiv die Auflösung, wie sie in InDesign dargestellt wird. Wenn also ein Bild in InDesign verkleinert oder vergrößert wird, ändert sich dieser Wert. PPI effektiv ist der Wert, auf den Sie achten müssen. Dieser sollte idealerweise 300 ppi betragen, auf keinen Fall aber weniger als 150 ppi.

Achtung: Auch wenn für Drucksachen eine korrekte Bildauflösung von 300 dpi verwendet wird, bedeutet dies nicht, dass die Bildqualität unbedingt perfekt ist. Dpi beschreibt nur die Anzahl der Rasterpunkte. Wenn ein Foto jedoch zuvor digital vergrößert wurde, unscharf oder unscharf ist, kann eine ausreichende Bildauflösung daran nichts mehr ändern.

Wir brauchen die Fotos in 300 dpi Auflösung und 72 dpi!

Diese Forderung höre und lese ich leider regelmäßig von unseren Kunden, denn sie hat sich über die Jahrzehnte in den Köpfen festgesetzt. Aber HALT! Leider ist es nicht so einfach! Früher wurde noch viel gedruckt und die meisten Drucker brachten die Farben in einem 300dpi-Raster aufs Papier. Die Zeiten haben sich geändert und die Technologie hat sich weiterentwickelt. 300 dpi sind nur Einstellungen im Digitalfoto

Aber jetzt staunst du, oder? Wenn Sie 72-dpi-Qualität sagen, meinen Sie eigentlich eine Webversion, oder? Nun, zum Glück sind Monitore in den letzten 20 Jahren viel besser geworden. Sind Sie froh, dass Ihr Monitor bereits weit über 72 dpi hat? Ja, und ein Druck in 72 dpi würde Sie auch nicht vom Hocker hauen. Also vergiss das am besten und sag dem Fotografen, welche Bildgröße in Pixeln du für die Webversion des Fotos haben möchtest.

Die Auflösung wird in Pixel gemessen

Jede Bitmap oder Pixelgrafik hat eine bestimmte Breite und Höhe. Dies wird in Bildelementen in Pixeln gemessen. Lesen Sie dies in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm oder im Dateimanager Ihres Betriebssystems. (Hier ist das Display etwas versteckt, es muss meist erst rausgeholt werden.)

Nehmen wir an, Ihr Graustufenbild hat eine Auflösung von 1.200 Pixel Breite und 800 Pixel Höhe. Sind das nicht 300 dpi? Nein! Das weißt du noch gar nicht. Schließlich haben Sie das Bild noch nicht zu Papier gebracht. Sie haben sich noch nicht für eine Druckgröße entschieden.

«Die Datei ist zu klein!»

Was auch passiert: Das Foto (als .jpg) ist zu klein, es muss mindestens x MB groß sein! Leider noch eine Anforderung, die gut klingt, aber leider völlig sinnlos ist.

jpg ist ein verlustbehaftetes Komprimierungsverfahren für digitale Fotos (wobei die Verluste auf der höchsten Qualitätsstufe in de facto völlig unsichtbaren Grenzen bleiben). Komprimierung bedeutet, dass die Daten «optimiert» werden, was man sich im einfachsten Fall wie folgt vorstellen kann: