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wie bekomme ich blattläuse los

diciembre 11, 2022

Oregano macht sich nicht nur in der Küche gut. Auch als Mittel gegen Blattläuse lässt sich das mediterrane Kraut wunderbar einsetzen. Wie ein Tee können 100 g frischer oder 10 g getrockneter Oregano mit einem Liter Wasser aufgebrüht werden. Das Ganze sollte dann 20 Minuten ziehen und dann gesiebt werden, um die letzten Pflanzenteile zu entfernen. Im Verhältnis 1:3 mit Wasser gemischt ergibt es ein Mittel, das auf die Pflanzen gesprüht wird und Blattläuse vertreibt.

Der Duft von Knoblauch und Zwiebeln hat so manchen Bewunderer erfolgreich in die Flucht geschlagen. Warum sollte es also nicht auch bei Pflanzen funktionieren? Die ätherischen Öle der Pflanzen wirken zudem abschreckend auf Blattläuse. 40 g gehackter Knoblauch oder Zwiebel werden mit fünf Liter Wasser aufgebrüht. Nachdem die Mischung drei Stunden gezogen hat, wird sie gesiebt. Wird die Pflanze nun regelmäßig mit dem Mittel besprüht, verschwinden die Blattläuse von selbst.

Was sind Blattläuse?

Blattläuse sind nur wenige Millimeter große Insekten mit Rüssel, die sich von Pflanzensäften ernähren. Weltweit sind etwa 3.000 Arten bekannt, von denen etwa 750 bis 800 Arten in Europa heimisch sind. Fast alle Arten von Blattläusen sind flügellos und gelten als Schädlinge von Zier- und Nutzpflanzen.

In unseren Breiten ernähren sich vor allem die großen grünen oder rosafarbenen Rosenblattläuse vom Saft der Rosen, aber auch von Apfel- oder Birnbäumen und Erdbeeren. Unter den Nutzpflanzen befallen Schwarze Bohnenblattläuse vor allem Bohnen, Rüben und Kartoffeln und unter den Zierpflanzen Euonymus und Viburnum. Die dritte Gruppe sind die dunkelbraunen bis violetten sogenannten Apfelläuse, die die Blätter von Apfel-, Quitten- und Birnenbäumen befallen.

Wie erkenne ich Blattläuse?

Aufgrund der Artenvielfalt sehen sich die meisten Blattlausarten nicht besonders ähnlich.

Was sie jedoch gemeinsam haben, ist, wo sie auf Pflanzen zu finden sind. Sie sitzen hauptsächlich an schattigen Stellen der Pflanze, zum Beispiel auf der Unterseite der Blätter. Die kleinen Schädlinge sind auch in der Nähe von Knospen, Blüten und Blattbasen zu finden.

Hausmittel gegen Blattläuse: Natur pur statt Chemiebomben

Bei der Bekämpfung von Blattläusen greifen Sie am besten zu alten Hausmitteln. Diese helfen Ihnen dabei, die lästigen Plagegeister im Handumdrehen loszuwerden und schonen dabei die Natur. Hilfreiche Hausmittel gegen Blattläuse sind:

  • Schmierseife/Kaliumseife: Aus 20 g Seife und 1 Liter Wasser eine Lauge ansetzen und die betroffenen Stellen damit einsprühen. Achtung: Manche Pflanzen reagieren empfindlich auf die Lauge und könnten Schaden nehmen. Testen Sie das Ganze daher am besten vorher auf einer kleinen Fläche.
  • Knoblauch: Mischen Sie 2 geschälte und gehackte Knoblauchzehen mit 1 Liter Wasser und füllen Sie die Mischung in ein verschließbares Gefäß. Nach ca. 2 Wochen können Sie die Knoblauchstücke abseihen und die Pflanze mit der Flüssigkeit besprühen. Die Tierchen mögen die ätherischen Öle im Knoblauch nicht und machen einen großen Bogen um sie.
  • Zwiebel: Schneide eine Zwiebel und koche sie mit 1 Liter Wasser auf. Anschließend den Sud ca. 30 Minuten köcheln lassen. Die Zwiebelstücke aus der Brühe nehmen und die Pflanze großzügig damit besprühen. Die Zwiebelbrühe eignet sich besonders gut zur Bekämpfung von Blattläusen an Rosen.
  • Brennnessel: Einen halbvollen Eimer mit frischen Brennnesselblättern mit Wasser übergießen und 48 Stunden an einem schattigen und nicht zu warmen Ort stehen lassen. Danach die Blätter entfernen und die Pflanze mit dem Brennnesselwasser besprühen. Sowohl der Geruch als auch die Wirkstoffe der Brennnessel halten die Kleintiere fern.
  • Milch: Mischen Sie Milch mit Wasser im Verhältnis 1:2 und verteilen Sie die Mischung auf der Pflanze. Die Milchsäure greift die Schädlinge an und tötet sie ab.
  • Rapsöl: Rapsöl niemals pur verwenden, da einige Pflanzen das Öl nicht gut vertragen. Mischen Sie daher immer etwa 90 ml Öl mit 5 Liter frischem Wasser und besprühen Sie die Pflanzen damit. Rapsöl sorgt einerseits für Haltverlust und erstickt andererseits die Blattläuse.
  • Essig: Auch Essig muss vor der Läusebekämpfung verdünnt werden, sonst wird es viel zu scharf. Am besten eignet sich eine Mischung aus 0,5 Liter Essig und 4,5 Liter Wasser. Der Essig vertreibt keine vorhandenen Läuse, verringert aber das Risiko eines Neubefalls, denn die Kleintiere mögen keine sauren Umgebungen.

Natürliche Fressfeinde

Glücklicherweise haben die ungeliebten weißen Blattläuse auch eine Reihe natürlicher Fressfeinde. Marienkäfer und ihre Larven sind besonders effektiv. Sie fressen täglich bis zu 400 der Läuse. Florfliegenlarven sind noch gefräßiger. Jede dieser Larven erzeugt bis zu 500 der Pflanzenschädlinge. Draußen lockt man diese Nützlinge mit einem abwechslungsreichen Garten, in dem natürlich keine Insektizide verwendet werden dürfen. Um die Weiße Blattlaus natürlich im Haus und im Garten zu bekämpfen, gibt es einige dieser Nützlinge im Fachhandel zu kaufen.