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wie bekomme ich ein termin beim psychologen

diciembre 11, 2022

…und wie viele Sitzungen es braucht, um diesen Fortschritt zu sehen. Wenn Sie zum ersten Mal einen Therapeuten sehen, ist es eine gute Idee, mit ihm oder ihr darüber zu sprechen, wie Sie überhaupt wissen, dass Sie Fortschritte machen (sowohl innerhalb als auch außerhalb ihrer Sitzungen). Nach einigen Sitzungen können Sie den Therapeuten auch fragen, ob ihm eine Veränderung auffällt, da dies oft schwer selbst festzustellen ist. Frustriert zu sein, weil eine Therapie oft ein sehr langer Weg ist, ist der falsche Weg. Daher hilft es, sich kurzfristige Ziele zu setzen.

Es ist wie beim Sport: Es geht selten angenehm und ohne Anstrengung – aber wenn man es geschafft hat, fühlt man sich frei und erleichtert. Genauso ist es mit der Therapie. Es wird Momente geben, die unangenehm sind, aber sie sind Teil des Prozesses und wichtig. Aber: Die Sessions sollten niemals unerträglich und überfordernd sein!

Wenn Sie keinen freien Therapieplatz finden: Übermäßige Wartezeiten dokumentieren.

Hat der Therapieplatz noch nicht geklappt? Verzweifeln Sie nicht! Rechtlich haben alle therapiebedürftigen Menschen Anspruch auf Behandlung innerhalb einer angemessenen Wartezeit. Wichtig ist, dass Sie Absagen von Psychotherapiepraxen dokumentieren. Dabei gilt: Als Ablehnung gilt auch eine Wartezeit von mehr als 3 Monaten. Wenn Sie 5 Absagen haben, also keinen Therapieplatz mit Kassenzulassung finden, lassen Sie sich nicht entmutigen und suchen Sie sich einen Platz in einer Privatpraxis, die mit Kostenerstattung arbeitet. Lassen Sie sich die Erstattung vorab von Ihrer Krankenkasse bestätigen, damit Sie sicher sein können, dass Sie die Kosten nicht tragen müssen. Wird die Therapie nicht genehmigt, haben Sie auch die Möglichkeit, Einspruch einzulegen. Weitere Informationen zum Erstattungsverfahren finden Sie auch bei der Bundespsychotherapeutenkammer: https://www.wege-zur-psychotherapie.org/wer-zahlen-antraege-und-kosten/

  • Regionale Arztinformationsdienste der Kassenärztlichen Vereinigungen. Hier gelangen Sie zur Therapeutensuche in den einzelnen Regionen: www.kbv.de/html/arztsuche.php
  • Suchdienst des Deutschen Psychotherapeutenverbandes (DPtV): www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/nc/patienten/ psychotherapeutensuche/
  • Suchdienst des Berufsverbandes Deutscher Psychologen (BDP): www.psychotherapiesuche.de/pid/search
  • Psychotherapeutensuche der Psychotherapeutenkammern Berlin, Bremen, Hamburg, Nieder Sachsen, Saarland und Schleswig-Holstein: www .psych-info.de

Welche Alternativen zur klassischen Therapie gibt es?

Wenn Sie nicht mehrere Monate auf einen Therapieplatz warten können oder wollen, gibt es dank Digitalisierung einige digitale Therapieangebote. Diese unterstützen Sie entweder als Übergang, also beim Warten auf einen Therapieplatz, oder sind eigentlich eine reine digitale Therapie – so wie die Invirto Therapy eine komplett digitale Therapie bei Angststörungen ist.

Da diese Angebote bereits zu Hause in Anspruch genommen werden können und Sie sofort loslegen können, entfällt in den meisten Fällen die lange Suche nach einem freien Therapieplatz.

Wer wird für Psychotherapie bezahlt?

Psychotherapie ist eine Krankenkassenleistung für jeden Krankenversicherten, unabhängig davon, ob er pflegebedürftig ist oder nicht, ob groß oder klein, ob erwerbsfähig oder nicht. Das bedeutet, dass bei festgestellter Bedürftigkeit die Kosten übernommen werden, unabhängig davon, ob es sich bei der pflegenden Person um einen Angehörigen oder Pflegebedürftigen handelt, ob die Pflege zu Hause oder in einem Heim erfolgt oder ob ein Pflegegrad vorliegt oder nicht.

Die pflegenden Angehörigen im Pflegebereich sind oft gut informiert über Pflegekurse, Fachliteratur etc. Leider vernachlässigen sie sich oft selbst und tun zu wenig für sich. Deshalb sollte niemand Angst haben, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Aktuelle Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Robert-Koch-Institut Bayerisches Gesundheitsministerium

Die «Corona-Hotline» der Bayerischen Staatsregierung unter 089-122220 lautet täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet und beantwortet Fragen zu Gesundheitsthemen, unter anderem zu den Ausgangsbeschränkungen und aktuell geltenden Regeln.