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wie bekomme ich einen termin beim arbeitsamt

diciembre 6, 2022

Die Sperrfrist wird verhängt, wenn sich ein Arbeitnehmer „versicherungswidrig“ verhält. Was bedeutet das? Nach § 159 SGB III müssen für die Sperrung des Arbeitsamtes „wichtige Gründe“ vorliegen. Diese sind:

  • Kündigung (Sperrfrist: 3-12 Wochen)

    Sie haben die Arbeitslosigkeit selbst verursacht – durch eigene Kündigung, Aufhebungsvertrag, schuldhafte Kündigung . Da Sie die Arbeitslosigkeit verschuldet haben, kann eine Aussperrung verhängt werden.

  • Arbeitsverweigerung (Sperrfrist: 3-12 Wochen)

    Sie lehnen trotz umfassender rechtlicher Belehrung die angebotenen Arbeits- und Eingliederungsmaßnahmen ohne triftigen Grund ab.

  • Kündigung (Sperrfrist: 3-12 Wochen)

    Sie kündigen angebotene Jobs, Integrationskurse oder Deutschförderung vorzeitig. Das Arbeitsamt kann dann eine Sperrfrist verhängen, weil Sie sich versicherungswidrig verhalten und Ihren Anspruch verlieren.

  • Unzureichende Eigenleistung (Aussperrfrist: 2 Wochen)

    Sie bemühen sich zu wenig um eine neue Stelle – zum Beispiel indem Sie keine Bewerbungen schreiben oder fehlende Termine für ein Vorstellungsgespräch.

  • Nichtmeldung (Sperrfrist: 1 Woche)

    Sie kommen Aufforderungen des Arbeitsamtes nicht nach oder erscheinen nicht zu ärztlichen Untersuchungen oder Beratungsterminen.

  • Verspätung (Sperrfrist: 1 Woche)

    Sie haben sich bei der Agentur für Arbeit nicht oder zu spät als „arbeitssuchend“ gemeldet. Nach § 38 SGB III sind Sie verpflichtet, sich mindestens drei Monate vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei der Agentur für Arbeit zu melden.

Stärkere Erhöhung von Hartz 4: So soll der Regelsatz in Zukunft aussehen

Eine stärkere Erhöhung des Hartz 4-Regelsatzes könnte 2021 erfolgen

Hartz 4 Empfänger müssen ihre alltäglichen Kosten aus dem Regelwerk decken. Dazu gehört zum Beispiel der Einkauf von Lebensmitteln, Kleidung oder das Bezahlen der Stromrechnung. Die Regelsätze werden jährlich angepasst.

Mehr freie Tage dank mobilem Arbeiten?

Noch spannender als die Urlaubsregelung im Homeoffice wird es, wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kein fester Arbeitsort vereinbart wurde. Dies könnte dazu führen, dass sich der Arbeitnehmer an diesen Tagen bewusst in Bundesländern aufhält, in denen ein Feiertag ist.

Dies ist jedoch eine rechtliche Grauzone. Bisher gibt es keine Rechtsprechung, ob diese Methode, die zu mehr freien Tagen führen könnte, möglich ist. In diesem Fall kann es für Unternehmen ratsam sein, eine entsprechende Vereinbarung zum mobilen Arbeiten an Feiertagen in den Arbeitsvertrag zu integrieren.

Wichtiger Schritt in Sachen Mobilitätswende

Dennoch ist es ein wichtiger Schritt nach vorn, gerade auch in Sachen Mobilitätswende. Das betont die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbandes Deutschland, Michaela Engelmeier. Sie weist aber auch auf die größte Schwäche des Deutschland-Tickets hin, den Preis.

«Es stimmt auch, dass für viele die 49 Euro immer noch viel zu teuer sind! Ich denke hier vor allem an Menschen mit geringem Einkommen.»