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wie bekomme ich einen vormund

diciembre 15, 2022

Pflegeeltern sind oft der oder die Vormunde ihrer Pflegekinder. Dies ist sicherlich regelmäßig vorzuziehen. Pflegeeltern können entweder durch Beschluss des Familiengerichts oder des Vormundschaftsgerichts zum Vormund bestellt werden. Für nähere Hintergrundinformationen verweise ich auf http://www.pflegeelternrecht.de/pf/vormundschaft.php?detail=4

Nicht selten wird den Pflegeeltern danach das Pflegegeld verweigert eine Übertragung der Vormundschaft. Dies geschieht häufig mit der Begründung, dass die dem Betreuer obliegende Personensorge auch das Recht und die Pflicht zur Fürsorge und Erziehung des Mündels nach § 1800, § 1631 I BGB umfasst. Daher wird der Bildungsbedarf des Kindes in dieser Hinsicht gedeckt. Ein Anspruch auf Vollzeitpflege (§§ 27, 33 SGB VIII) würde damit entfallen, mit der Folge, dass das Pflegegeld nach § 39 SGB VIII nicht mehr bewilligt wird. Diese Ansicht ist jedoch falsch und unhaltbar. Auch Pflegeeltern haben Anspruch auf das Betreuungsgeld, wenn sie Erziehungsberechtigte sind!

Rechte und Pflichten eines Vormunds

Rechte und Pflichten eines Vormunds.

Ein Vormund ist für das Kind verantwortlich und entscheidet daher über alles, was das Leben des Kindes betrifft. Ein Vormund vertritt die Interessen des Kindes und muss Entscheidungen treffen, die die Zukunft des Kindes betreffen. Ein Vormund entscheidet, wo das Kind wohnt, welche Schule es besucht, er unterschreibt den Ausbildungsvertrag oder stimmt einer Operation zu. Er entscheidet über den Verbleib des Kindes und damit auch darüber, ob, wo und wann die Eltern es abholen. Im Allgemeinen sollte ein Vormund das Kind konsultieren und in Übereinstimmung mit dem Kind handeln. Ein Vormund vertritt auch die Interessen des Kindes gegenüber dem Jugendamt.

Was ist Vormundschaft für ein Kind?

Junge deutsche Staatsbürger werden mit Vollendung des 18. Lebensjahres volljährig. Sie sind geschäftsfähig und können in allen Angelegenheiten selbst entscheiden. Minderjährigen ist dies nicht gestattet. Daher sind in der Regel ihre Eltern für sie verantwortlich. Aber manchmal sind weder Mutter noch Vater dazu bereit oder in der Lage. Das liegt zum Beispiel an gesundheitlichen Gründen oder dem Tod der Eltern, aber auch an fehlendem sozialem Frieden in der Familie oder komplett entzogenem Sorgerecht.

Können die Eltern ihre Fürsorgefunktion nicht mehr ausüben, muss das Familiengericht einen Ersatz für sie finden. Dieser ist dann ein sogenannter Vormund als gesetzlicher Vertreter des Kindes. Nicht zu verwechseln mit einem Erziehungsberechtigten. Dies unterstützt nur Erwachsene.

Das geänderte Betreuungsrecht betrifft folgende Bereiche:

Unterstützungsbedürftigkeit hat Vorrang

Vor der Betreuung soll der medizinische Befund oder die Behinderung weniger wichtig sein, aber der individuelle und konkrete Unterstützungsbedarf der betroffenen Personen.